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Ratgeber · § 34d GewO

34d Prüfungsfragen: Was die IHK veröffentlicht – und was nicht

Von Jan Lukas Schmitz · 18. Oktober 2026 · Aktualisiert am 20. Oktober 2026 · 11 Min. Lesezeit

34d Prüfungsfragen: Was die IHK veröffentlicht – und was nicht

Auf einen Blick:

  • Keine veröffentlichten IHK-Prüfungsfragen: Die Aufgaben werden laut § 4 Abs. 3 VersVermV auch nach der Prüfung nicht veröffentlicht.
  • Schriftlicher Teil: vier der fünf Bereiche mindestens 50 Prozent, im verbliebenen Bereich mindestens 30 Prozent der Punkte.
  • Praktischer Teil: mindestens 50 Prozent der Punkte; der DIHK-Protokollbogen verteilt 20, 50 und 30 Punkte auf drei Blöcke.
  • Dauer laut DIHK-Rahmenplan: schriftlich 160 Minuten, praktisch in der Regel 20 Minuten.

Gibt es echte 34d-Prüfungsfragen als PDF?

Nein, offizielle 34d-Prüfungsfragen als PDF gibt es nicht. Nach § 4 Abs. 3 VersVermV werden die Prüfungsaufgaben auch nach der Prüfung nicht veröffentlicht, sondern stehen den Prüflingen nur während der Prüfung zur Verfügung. Was im Netz als Fragensammlung kursiert, stammt deshalb nicht aus einer amtlichen Veröffentlichung.

Genau genommen gibt es Prüfungsaufgaben nur im schriftlichen Teil. Im praktischen Teil führst du ein Beratungsgespräch auf Grundlage einer Fallvorgabe (§ 4 Abs. 4 VersVermV).

Die Aufgaben für den schriftlichen Teil wählt ein bundesweit einheitlich tätiger Aufgabenauswahlausschuss aus. Er hat acht Mitglieder und acht Stellvertreter:

  • je zwei Mitglieder und zwei Stellvertreter aus Versicherungsunternehmen,
  • je zwei plus zwei aus dem Kreis der Makler und Berater,
  • je zwei plus zwei aus dem der Versicherungsvertreter,
  • je einer aus den Außendienstführungskräften und der IHK.

Seriös ist deshalb, wer seine Aufgaben als eigene Übungsaufgaben kennzeichnet. Du lernst damit den Stoff, nicht die Originale.

Woran erkennst du seriöse Übungsfragen?

Seriöse Übungsfragen decken die gesetzlich festgelegten Sachgebiete ab, sind praxisbezogen formuliert und erklären jede Antwort mit Bezug zur Rechtsgrundlage. Die Verordnung verlangt für den schriftlichen Teil praxisbezogene Aufgaben in einem ausgewogenen Verhältnis der Sachgebiete (§ 4 Abs. 2 VersVermV). Daran kannst du jeden Fragenpool messen.

Aus dieser Vorgabe und dem DIHK-Rahmenplan lässt sich eine kurze Checkliste ableiten:

  • Ehrliche Herkunft: Der Anbieter behauptet nicht, echte oder „geleakte“ IHK-Aufgaben zu haben (siehe oben).
  • Sachgebiet erkennbar: Für den schriftlichen Teil lässt sich jede Frage einem der fünf Bereiche aus § 2 Abs. 1 Nr. 1 VersVermV zuordnen.
  • Praxisfall statt Auswendiglernen: Die Frage spielt in einer Kundensituation. Der Rahmenplan legt für die Prüfung stets einen lohn- oder gehaltsabhängig beschäftigten Privatkunden zugrunde, mit Haus- und Grundbesitz, Tierhaltung und Kraftfahrzeugbetrieb.
  • Erklärung je Antwort: Du erfährst, warum eine Antwort stimmt und die anderen nicht, und zwar mit Verweis auf Norm oder Bedingungswerk.
  • Aktuelle Grundlage: Laut Rahmenplan (Stand März 2025) ist das Bedingungswerk Proximus 5 seit dem 01.07.2023 prüfungsrelevant. Frag den Anbieter, auf welchem Stand seine Aufgaben beruhen.
  • Mehr als Multiple Choice: Laut Prüfungsordnung der IHK Frankfurt kann der schriftliche Teil im Antwort-Wahl-Verfahren stattfinden. Für den praktischen Teil brauchst du aber Gesprächstraining, keine Ankreuzaufgaben.

Die Checkliste ist unsere Arbeitshilfe, keine amtliche Vorgabe.

Wo findest du kostenlose Unterlagen und Apps?

Kostenlos und amtlich frei abrufbar sind Rechtsgrundlagen und Lernziele, aber keine Aufgaben: die VersVermV mit § 2, § 4 und Anlage 1 auf gesetze-im-internet.de, der DIHK-Rahmenplan als PDF mit Lernzielen und S/P-Kennzeichnung sowie der DIHK-Protokollbogen des praktischen Teils. Sie zeigen dir, was geprüft und wie bewertet wird, nicht wie die Fragen lauten.

Eine App oder ein Kurs ergänzt das mit Übungsaufgaben samt Erklärung. Bei Lexam ist der Einstieg komplett gratis; wie du für den schriftlichen Teil übst, siehst du auf der Seite 34d-Kurs.

Wie sieht eine 34d-Übungsaufgabe aus?

Eine gute Übungsaufgabe ordnet sich einem Sachgebiet zu, bietet Antwortoptionen und erklärt die Lösung mit Norm. Die drei folgenden sind Lexam-Übungsaufgaben, keine Original-IHK-Aufgaben. Sie zeigen das Format: Bereich, kurze Kundensituation, vier Optionen, danach die Lösung mit Normbeleg. Die Zuordnung zu den Bereichen folgt der Tabelle weiter unten. Versuch es zuerst allein, die Lösung steht jeweils unter den Optionen.

Übungsaufgabe 1 (Bereich: Nr. 1 a) Rechtliche Grundlagen; Lexam-Übungsaufgabe, keine Original-IHK-Aufgabe): Dein Privatkunde, angestellt, hat einen Versicherungsantrag unterschrieben und fragt dich, wann seine 14-tägige Widerrufsfrist nach § 8 VVG zu laufen beginnt. Was antwortest du?

  • A) Mit der mündlichen Zusage im Beratungsgespräch
  • B) Bereits mit Absendung des Antrags
  • C) Mit Vertragsschluss, aber nicht bevor Versicherungsschein, Vertragsbestimmungen samt AVB, die Informationen nach der VVG-Informationspflichtenverordnung und die Widerrufsbelehrung in Textform zugegangen sind
  • D) Erst nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres

Lösung: C. Die Frist beginnt nach § 8 Abs. 2 VVG mit dem Vertragsschluss, jedoch nicht, bevor Versicherungsschein, Vertragsbestimmungen samt AVB, die Informationen nach der VVG-Informationspflichtenverordnung und die Widerrufsbelehrung dem Versicherungsnehmer in Textform zugegangen sind.

Übungsaufgabe 2 (Bereich: Nr. 1 a) Rechtliche Grundlagen; Lexam-Übungsaufgabe, keine Original-IHK-Aufgabe): Eine Bekannte deines Privatkunden will selbst gewerbsmäßig Versicherungsverträge vermitteln und fragt dich, wer dafür die Erlaubnis erteilt.

  • A) Die zuständige Industrie- und Handelskammer
  • B) Das zuständige Amtsgericht
  • C) Der Gesamtverband der Versicherer (GDV)
  • D) Das Bundesministerium der Justiz

Lösung: A. Nach § 34d Abs. 1 Satz 1 GewO bedarf der Erlaubnis der zuständigen Industrie- und Handelskammer, wer gewerbsmäßig den Abschluss von Versicherungsverträgen vermitteln will.

Übungsaufgabe 3 (Bereich: Nr. 1 e) Haftpflicht, Kfz, Rechtsschutz; Lexam-Übungsaufgabe, keine Original-IHK-Aufgabe): Dein Privatkunde, angestellt, meldet sein neues Auto an. Wer ist nach § 1 PflVG zum Abschluss der Kfz-Haftpflichtversicherung verpflichtet?

  • A) Jeder beliebige Insasse des Fahrzeugs persönlich
  • B) Ausschließlich die Zulassungsstelle
  • C) Nur gewerbliche Fahrzeughalter
  • D) Der Halter des Fahrzeugs

Lösung: D. § 1 PflVG verpflichtet den Halter eines Fahrzeugs mit regelmäßigem Standort im Inland, eine Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und sonstige Vermögensschäden abzuschließen und aufrechtzuerhalten.

Wann ist die 34d-Prüfung bestanden?

Die Sachkundeprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, und in der Regel musst du beide bestehen. Der schriftliche Teil ist bestanden, wenn du in vier der fünf Bereiche mindestens 50 Prozent und im verbliebenen Bereich mindestens 30 Prozent der Punkte erreichst. Der praktische Teil verlangt mindestens 50 Prozent (§ 4 Abs. 1 und 7 VersVermV).

Ausnahme: Wer schon eine Erlaubnis nach § 34f, § 34h oder § 34i GewO hat oder dort den Sachkundenachweis erbracht hat, legt nur den schriftlichen Teil ab; der praktische Teil entfällt (§ 4 Abs. 5 VersVermV).

Schriftlicher TeilPraktischer Teil
Formpraxisbezogene Aufgaben, laut Rahmenplan EDV-gestützt am BildschirmEinzelprüfung als Simulation eines Kundenberatungsgesprächs
Dauer160 Minuten (Rahmenplan und Satzung IHK Frankfurt)in der Regel 20 Minuten
Bestehenvier Bereiche mindestens 50 %, ein Bereich mindestens 30 %mindestens 50 % der erreichbaren Punkte
Voraussetzung–schriftlicher Teil bestanden (Ausnahme siehe oben)
Bewertungnur „bestanden“ oder „nicht bestanden“nur „bestanden“ oder „nicht bestanden“

Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn beide Teile mit „bestanden“ bewertet sind. Eine Gesamtnote gibt es nicht.

Eine Gesamtpunktzahl nennt die Verordnung nicht, deshalb hier eine ausdrücklich fiktive Beispielrechnung: Angenommen, jeder Bereich hätte 20 erreichbare Punkte (Zahl frei gewählt). Dann brauchst du in vier Bereichen je mindestens 10 und im fünften mindestens 6 Punkte. Mit 12/12/11/10/5 scheiterst du, mit 12/12/11/10/6 bestehst du.

Zur Wiederholung: § 4 Abs. 8 VersVermV sieht eine Wiederholung vor (der Bescheid muss darauf hinweisen), und § 4 Abs. 9 überträgt den IHKs die Einzelheiten des Prüfungsverfahrens. Als Beispiel einer Kammer: Die Satzung der IHK Frankfurt am Main (Vollversammlung 20.06.2018, sie verweist noch auf den alten Zählstand „§ 3 Abs. 1 VersVermV“) lässt den praktischen Teil innerhalb von zwei Jahren ab bestandenem schriftlichem Teil beliebig oft wiederholen und sagt in § 12: „Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden.“ Prüf deshalb die Satzung deiner eigenen IHK. Gebühren, Anmeldung und Ablauf findest du in unserem Artikel 34d-Prüfung Ablauf und Kosten.

Was kommt in den Prüfungsfragen dran?

Der schriftliche Teil prüft die fünf Sachgebiete aus § 2 Abs. 1 Nr. 1 VersVermV: rechtliche Grundlagen, Sozialversicherung und private Vorsorge, Unfall-, Kranken- und Pflegeversicherung, Hausrat und Gebäude sowie Haftpflicht, Kfz und Rechtsschutz. Die Kundenberatung (Nr. 2) prüft der praktische Teil (§ 4 Abs. 2 und 4 VersVermV). Die Details legt Anlage 1 VersVermV fest.

Als Bedingungswerk legt der schriftliche Teil laut Rahmenplan die Proximus-Versicherungsbedingungen 5 zugrunde; im praktischen Teil sind sie nicht erforderlich. Woher du das Bedingungswerk bekommst und ob es in der Prüfung bereitliegt, ist unklar: Frag deine IHK.

Die Tabelle ordnet die Themen des DIHK-Rahmenplans den Bereichen zu. Die Zuordnung ist unsere Lesart der Gliederung. Die Spalte „UE“ zeigt die Stundenempfehlung des Rahmenplans für die Ausbildung (eine Unterrichtseinheit entspricht in der Regel 45 Minuten).

Bereich (§ 2 Abs. 1 VersVermV)Themen im RahmenplanUE
Nr. 1 a) Rechtliche GrundlagenRechtliche Grundlagen24
Nr. 1 b) Sozialversicherung und Vorsorgegesetzliche Rentenversicherung (12), private Vorsorge inkl. Arbeitskraftabsicherung (39), betriebliche Altersversorgung (13)64
Nr. 1 c) Unfall, Kranken, PflegeUnfallversicherung (8), Kranken- und Pflegeversicherung (20)28
Nr. 1 d) Hausrat und GebäudeHausratversicherung (12), Gebäudeversicherung (12)24
Nr. 1 e) Haftpflicht, Kfz, RechtsschutzHaftpflicht (12), Kfz (12), Rechtsschutz (6)30
Nr. 2 Kundenberatung (praktischer Teil)Bedarfsermittlung, Lösungsmöglichkeiten, Produktdarstellung60

Zusammen sind das 230 UE. Das ist eine Empfehlung für die Ausbildung, keine Gewichtung der Prüfung. Der Rahmenplan nennt weder Prozentanteile der Sachgebiete noch eine Zahl der Prüfungsaufgaben. Die amtliche Aufgabenzahl ist unklar, und Prozentgewichte einzelner Anbieter sind nicht amtlich belegt. Rechne bei der Planung deshalb mit allen Bereichen, wie die Beispielrechnung oben zeigt.

Der Rahmenplan kennzeichnet seine Lernziele außerdem mit G (Grundlage), S (nur schriftlich prüfungsrelevant), P (nur praktisch) oder S+P (beide Teile) und stuft sie in drei Taxonomiestufen ein: Wissen, Anwendung und Interpretation. Wer Lernziele danach sortiert, sieht, was in welchem Teil gefragt werden kann.

Wie wird der praktische Teil bewertet?

Der praktische Teil wird mit einem Protokollbogen der DIHK bewertet, der drei Blöcke unterscheidet: Kundensituation (0 bis 20 Punkte), Kundenbedarf und kundengerechte Lösung (0 bis 50 Punkte) sowie Gesprächsführung und Systematik (0 bis 30 Punkte). Die Mindestanforderung für eine erfolgreiche Prüfung sind 50 Punkte.

Du führst ein simuliertes Kundenberatungsgespräch auf Grundlage einer Fallvorgabe. Du wählst zwischen Vorsorge (Leben, private Rente, Unfall, Berufsunfähigkeit, Kranken, Pflege) und Sach- und Vermögensversicherung (Haftpflicht, Kfz, Hausrat, Gebäude, Rechtsschutz). Der Bogen hat 13 Kriterienzeilen, die du als Selbsttest nutzen kannst.

Block A: Kundensituation (0 bis 20 Punkte)

  • Ich habe das Anliegen des Kunden spartenübergreifend erfragt und die dafür notwendigen Angaben ergänzt und erfasst.
  • Ich habe bestehende Versicherungen und Vorsorge im gewählten Bereich erfragt, ergänzt und erfasst.

Block B: Kundenbedarf und Lösung (0 bis 50 Punkte)

  • Ich habe anhand der Kundensituation die Risiken im gewählten Bereich veranschaulicht.
  • Ich habe sinnvolle Prioritäten begründet und mit dem Kunden vereinbart.
  • Ich habe bestehende Ansprüche aufgezeigt und die individuelle Versicherungs- oder Versorgungslücke ermittelt.
  • Ich habe eine kundengerechte Lösung empfohlen und begründet und gegebenenfalls die weiteren Schritte zur Vertragsschließung erläutert.

Block C: Gesprächsführung und Systematik (0 bis 30 Punkte)

  • Ich habe das Gespräch unter Berücksichtigung der Fallvorgabe eröffnet und bei den Fällen 7 bis 12 laut Bogen die Informationspflichten erfüllt.
  • Ich habe mich verständlich und kundenorientiert ausgedrückt und sinnvoll zusammengefasst.
  • Ich habe Hilfsmittel gesprächsfördernd eingesetzt.
  • Ich bin gesprächsfördernd mit Kundenreaktionen umgegangen.
  • Ich habe situationsgerecht gefragt.
  • Ich habe aktiv zugehört und notwendige Informationen genutzt.
  • Ich habe das Gespräch kunden- und situationsgerecht strukturiert.

Der Bogen verweist auf nummerierte Fallvorgaben. Welche Fälle es gibt und wie viele, nennt er nicht: Frag deine IHK.

Jede Zeile wird auf einer Skala bewertet: „+ +“ bedeutet vollständig und selbstständig dargestellt, „+“ ohne wesentliche Abstriche und ohne wesentliche Hilfestellung, „-“ nur unvollständig oder nur mit Hilfe des „Kunden“ und „- -“, dass ein notwendiger Gesichtspunkt auch nach Gesprächshilfen nicht ausgefüllt wurde. „./.“ steht für einen Punkt, der sich durch den Gesprächsverlauf nicht ergeben hat. Wie diese Zeichen in Punkte übergehen, steht auf dem Bogen nicht. Nutze das Raster deshalb zum Üben der Abdeckung, nicht zum Punkterechnen.

Wie lernst du jetzt weiter?

Lerne alle fünf Bereiche, denn schon ein einzelner unter 30 Prozent lässt den schriftlichen Teil scheitern, und übe das Kundengespräch laut am Protokollbogen. Da es keine Originalaufgaben gibt, zählt die Qualität deiner Übungsfragen mehr als ihre Menge. Die Checkliste oben hilft dir bei der Auswahl.

Ein Vorschlag für die Reihenfolge: Erst die Tabelle der Bereiche durchgehen und markieren, wo du am unsichersten bist. Dann pro Bereich Aufgaben mit Erklärung lösen, bis du die Norm hinter der Antwort benennen kannst. Zum Schluss den Selbsttest aus dem Protokollbogen mit einem Fall durchspielen, am besten mit einer zweiten Person als „Kunde“.

Termin steht? Teile die Bereiche aus der Tabelle auf die Wochen bis dahin auf und leg den Gesprächstest als letzten Schritt davor. Mit dem 34d-Kurs übst du den schriftlichen Teil; die Konditionen findest du unter Preise.

Häufige Fragen

Gibt es die echten IHK-Prüfungsfragen zur 34d-Prüfung als PDF?

Nein. Nach § 4 Abs. 3 VersVermV werden die Prüfungsaufgaben auch nach der Prüfung nicht veröffentlicht, sondern stehen den Prüflingen nur während der Prüfung zur Verfügung. Die Aufgaben für den schriftlichen Teil wählt ein bundesweit einheitlich tätiger Aufgabenauswahlausschuss aus. Eine offizielle Sammlung als PDF gibt es deshalb nicht.

Werden die Aufgaben der 34d-Sachkundeprüfung nach der Prüfung veröffentlicht?

Nein, du siehst sie nur während der Prüfung. Das gilt für die Aufgaben des schriftlichen Teils, die ein bundesweiter Aufgabenauswahlausschuss auswählt. Im praktischen Teil gibt es keine Aufgabensammlung, sondern eine Fallvorgabe für das simulierte Kundengespräch.

Wie viele Punkte braucht man zum Bestehen der schriftlichen 34d-Prüfung?

Eine feste Gesamtpunktzahl nennt die Verordnung nicht. Du musst in vier der fünf Bereiche mindestens 50 Prozent und im verbliebenen Bereich mindestens 30 Prozent der erreichbaren Punkte erzielen (§ 4 Abs. 7 VersVermV). Bewertet wird nur mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“.

Wie wird der praktische Teil der 34d-Prüfung bewertet?

Der DIHK-Protokollbogen gliedert die Bewertung in drei Blöcke: Kundensituation (0 bis 20 Punkte), Kundenbedarf und Lösung (0 bis 50) sowie Gesprächsführung und Systematik (0 bis 30). Die Mindestanforderung sind 50 Punkte, bestanden ist der praktische Teil bei mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte.

Wo finde ich kostenlose Übungsfragen für die Versicherungsfachmann-Prüfung?

Offizielle Aufgaben gibt es nicht. Frei abrufbar sind die VersVermV (§ 2, § 4, Anlage 1), der DIHK-Rahmenplan und der DIHK-Protokollbogen; sie zeigen Stoff und Bewertung. Übungsaufgaben mit Erklärung bieten Apps und Kurse. Bei Lexam ist der Einstieg komplett gratis.

Quellen

  1. § 4 VersVermV - Prüfung, Verfahren (Einzelnorm) — gesetze-im-internet.de (BMJ) (abgerufen 2026-10-16)
  2. § 2 VersVermV - Sachkundeprüfung (Einzelnorm) — gesetze-im-internet.de (BMJ) (abgerufen 2026-10-16)
  3. Anlage 1 VersVermV - Inhaltliche Anforderungen an die Sachkundeprüfung — gesetze-im-internet.de (BMJ) (abgerufen 2026-10-16)
  4. Prüfungsordnung der IHK Frankfurt am Main für die Sachkundeprüfung Geprüfte/-r Versicherungsfachmann/-frau IHK — IHK Frankfurt am Main (abgerufen 2026-10-16)
  5. Rahmenplan mit Lernzielen für die Sachkundeprüfung Geprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für Versicherungsvermittlung IHK (Stand März 2025) — DIHK (Herausgeber), bereitgestellt über bwv.de (abgerufen 2026-10-16)
  6. Protokollbogen zum praktischen Prüfungsteil für Versicherungsvermittler und -berater — DIHK (abgerufen 2026-10-16)
  7. § 8 VVG - Widerrufsrecht des Versicherungsnehmers (Einzelnorm) — gesetze-im-internet.de (BMJ) (abgerufen 2026-10-16)
  8. § 34d GewO - Versicherungsvermittler, Versicherungsberater (Einzelnorm) — gesetze-im-internet.de (BMJ) (abgerufen 2026-10-16)
  9. § 1 PflVG - Versicherungspflicht (Einzelnorm) — gesetze-im-internet.de (BMJ) (abgerufen 2026-10-16)
Jan Lukas Schmitz

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Hi, ich bin Lukas, Gründer von Lexam. 2025 standen wir selbst vor einer IHK-Sachkundeprüfung und fanden nichts, womit wir gern gelernt hätten. Also haben wir es selbst gebaut. Hier im Ratgeber schreibe ich auf, was wirklich zählt: Tipps und Strategien für die Prüfung, Wissen zu den typischen Stolperfallen und News, wenn sich an Prüfung oder Rechtslage etwas ändert.

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